Antarktika – Die gefrorene Zeit

Die Trostlosigkeit Antarktikas ist nichts als ein menschlicher Trugschluss. Der Eiskontinent ist voller Leben und bietet ein Artenreichtum, von dem nur etwa zwei Prozent bekannt ist. Der Großteil liegt unter Wasser und könnte über die Zukunft der Menschen entscheiden…

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  • - Antarktika - Die gefrorene Zeit im Wettbewerb des Mountainfilm Graz 2021

    Wir freuen uns: Unser Film Antarktika – Die gefrorene Zeit hat es in den Wettbewerb des Mountainfilm Graz 2021 geschafft. [...]

    Wir freuen uns: Unser Film Antarktika - Die gefrorene Zeit hat es in den Wettbewerb des Mountainfilm Graz 2021 geschafft.
    Zu sehen ist der Film vom 9. - 13 November!
    Mehr Informationen zum gibt es hier.

Antarktika – Die gefrorene Zeit

Wenn sich das Polarlicht des Sommers über die Eislandschaft legt, herrschen paradiesische Zustände für die Tiere in der Antarktis. Wale blasen ihre meterhohen Fontänen dem Himmel entgegen, Pinguine fliegen wie kleine Raketen im Wasser, Robben tauchen nach Krebsen unter den glitzernden Eisschollen.

Das Rossmeer ist eines der letzten Gebiete, in dem der Zauber des Eiskontinents noch erlebbar ist. Der Film nähert sich dieser einzigartigen Region über die subantarktischen Inseln Neuseelands. Hier blüht das Leben, hier ist es grün und eisfrei. So könnte Antarktika ausgesehen haben, bevor sich der Kontinent vor 180 Millionen Jahren vom Superkontinent Gondwana abspaltete und zum Südpol driftete.

Die Verwandlung gehört zu seinem Wesen, seine biologische Vielfalt ist bis heute geblieben. Von der Rossmeerbucht bis zum Schelfeis, von den riesigen Pinguinkolonien bis zu dampfenden Vulkanen – jede Station öffnet eine Welt voller Überraschungen und voller Leben im Rhythmus mit dem Eis.

Doch langsam zeigen sich auch am Rossmeer die Folgen des Klimawandels. Während einige Arten sterben, breiten sich andere aus. Sie könnten neue Viren und Bakterien mit sich bringen, neue Gefahren auch für den Menschen. Das Naturgefüge ist aus der Bahn geraten. Wie viele Generationen werden die Magie Antarktikas noch erleben können?

Regie: Tuan Lam
Drehregie: Yves Simard
Kamera: Peter Thompson, Alexander Campbell
Schnitt: Oliver Szyza
Grafik: bitteschoen tv
Archive und Recherche: Pepa Kistner, Julia Krampe
Producer: Kerstin Meyer-Beetz, Spencer Stoner
Postproduktionskoordination: Xavier Agudo
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Koproduzentin: Rachel Antony
Produzent: Christian Beetz
Redaktion: Marita Hübinger (ZDF|ARTE)






Koproduktion

  • Premiere Antarktika – die gefrorene Zeit

    ARTE
    17. April 2021 um 20:15 Uhr