Mein Regenwald

Jacob Andrén ist ein ganz gewöhnlicher junger Mann. Er macht sich so seine Gedanken über sich und über die Welt. Bei all den Diskussionen um Treibhauseffekt und Klimawandel wähnt er sich an seine Grundschulzeit zurück. Er fragt sich, was wohl mit dem Regenwald passiert ist, den er und seine Klassenkameraden von dem Geld kauften, das sie auf Flohmärkten gesammelt hatten. Damals bekamen sie eine Eigentumsbescheinigung für „ihren Wald“ – doch das liegt bereits zwanzig Jahre zurück. „Mein Regenwald“ ist ein amüsanter und lebhafter Film, der anhand Jacobs Reise nach Zentralamerika Wissen über den Regenwald vermittelt.

News

  • - Mein Regenwald beim One World Festival

    Wir freuen uns sehr, dass unser Film „Mein Regenwald“ beim One World – International Human Rights Documentary Film Festival laufen [...]

    Wir freuen uns sehr, dass unser Film "Mein Regenwald" beim One World - International Human Rights Documentary Film Festival laufen wird. Das Festival findet vom 08. März bis zum 17. März 2011 in Prag statt. Mehr Informationen und Screening-Termine auf der Website des Festivals:

    One World Festival



Mein Regenwald

Jacob Andrén hatte einen Traum: er wollte den Regenwald retten. Und nicht nur er, sondern 400.000 Kinder in ganz Schweden. Mit Geld, das sie auf Basaren mit Basteleien verdient hatten, kauften die Kinder seiner Schule ein Stück Regenwald. Ein eigenes Stück Regenwald – so stand es zumindest auf dem Zertifikat, das ihnen zugesandt worden war. Doch was ist heute – mehr als 20 Jahre nach dem Kauf – aus dem Land und den Bäumen geworden?

Angesichts der weltweiten Abholzung riesiger Teile des Regenwalds ist sich Jacob Andrén bei weitem nicht mehr so sicher wie damals, dass „sein Regenwald“ heute noch existiert.
Hat es überhaupt jemals eine reelle Chance gegeben, dass er und seine Schulkameraden mit ihren Anstrengungen Bäume schützen konnten? Oder war alles vergebens?

Um Antworten auf all seine Fragen zu finden, kundschaftet Jacob zunächst seine ehemalige Grundschule aus, sucht das alte Eigentumszertifikat und spürt schließlich Eha Kern auf, die Gründerin der schwedischen Organisation „Kinderregenwald“. Von ihr erfährt er, dass auch unzählige Kinder aus anderen Ländern Europas Geld gespendet haben, um damit ein Stück Regenwald vor der Abholzung zu retten. Eha erhielt damals die Informationen, dass Jacobs Regenwald in Costa Rica liege und durch den Kauf für immer geschützt sei – doch versichern, dass dies tatsächlich so ist, kann auch sie ihm nicht. Jacob will endlich Gewissheit und beschließt, vor Ort selbst nach seinem Stück Wald zu forschen.

In „Mein Regenwald“ begleiten wir Jacob Andrén auf der Suche nach „seinen Bäumen“. Unvoreingenommen, voller Tatendrang und ausgestattet mit nur wenigen Informationen beginnt er eine Odyssee durch die Regenwälder Costa Ricas, Honduras und Nicaraguas. Im Verlauf seiner Reise zeichnet sich immer mehr ab, in welchem massiven Ausmaß die Regenwälder Mittelamerikas von Abholzung und Zerstörung – legal wie auch illegal – bedroht sind. Und Jacob Andrén fragt sich umso mehr: Konnte der Wald auf „ihrem“ Stück Land wirklich effektiv geschützt werden?

Regie: Helena Nygren, Jacob Andrén
Idee: Niklas Ottosson
Dramaturgische Beratung: Niels Pagh Andersen
Kamera: Helena Nygren
Schnitt: Erik Bäfving, Johan Bjerkner
Musik: Andreas Eklöf
Sound Design: Martin Hennel, Mikael Körner
Technische Leitung: Emma Svensson
Farbkorrektur: Johan Eklund
Titeldesign: DETTA
Künstlerische Leitung: Lasse Henning

Produzenten: Margarete Jangård, Fredrik Gertten
Koproduzent: Christian Beetz
Producer: Vita Randazzo, Lisa Häfner, Kerstin Meyer-Beetz
Produktionsleitung: Anahita Zafari, Kathrin Isberner

Redaktion: Lars Säfström (SVT), Martin Pieper (ZDF/ARTE), Joakim Strand (Film i Skåne)

Koproduktion

Kooperation

Förderer

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    13. Dezember 2010 um 00:05 Uhr

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    24. Dezember 2010 um 01:55 Uhr

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    26. Dezember 2010 um 05:00 Uhr

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    11. Juli 2013 um 23:20 Uhr